Moselabwärts von einem Winzerhof zum Nächsten

Eine ganz besondere Reise führt entlang der Mosel von Winzerhof zu Winzerhof. Bei dieser außergewöhnlichen Tour lernt man die große Vielfalt der Moselweine kennen. Zu den ältesten Rebsorten der Welt gehört der Riesling. Die kleinen Trauben dieser erlesenen Rebsorte reifen extrem spät und das Tal der Mosel ist eines der wichtigsten Anbaugebiete des Rieslings. Es werden aber noch andere Rebsorten an der Mosel kultiviert und bei den Winzern vor Ort gibt es viel Wissenswertes darüber zu erfahren. Und diese Reise bietet genügend Möglichkeiten, sowohl während der Radtour als auch am Abend auf den Winzerhöfen. Übernachtet wird bei dieser fünftägigen Radreise in Trier, Neumagen-Dhron, Burg/Reil und Pommern jeweils in modernen Gästezimmern auf Winzerhöfen. Bei den Gastgebern, die allesamt Weinspezialisten sind, darf ein Blick auf die Produktionsanlagen und Weinkeller nicht fehlen. Bei drei Weinproben während dieser Erlebnisreise kann man sich selbst ein Bild von der Qualität der produzierten Weine machen. Diese Genussreise kombiniert moselländische Gastlichkeit und erlesene Weine mit leicht zu bewältigenden Radtouren im Tal der Mosel.

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1. Tag Anreise Trier/RuwertalMosel 2007 058 komprimiert

Wir empfehlen eine frühzeitige Anreise zum Ausgangspunkt vor den Toren Triers, der ältesten deutschen Stadt. Das schöne Hotel mit eigenem Weinbau liegt inmitten der Weinberge des idyllischen Ruwertals.

2. Tag Trier/Ruwer – Neumagen-Dhron (48 km)

Die erste Etappe führt zunächst durch die Weinberge entlang der Ruwer bis zur Mündung in die Mosel, wo schon bald der historische Fährturm von Schweich grüßt. Ein erstes kulturelles Highlight wartet wenige Kilometer weiter in Mehring. Im 1. Jahrhundert nach Chr. entstand hier eine Villa Rustica. Der antike römische Gutshof wurde in großen Teilen restauriert und ist ein eindrucksvolles Beispiel römischer Architektur. Bei einem Bummel durch die geschmackvoll gestalteten Gassen des Moseldörfchens kommt man an herrlichen, von Weinreben geschmückten Winzerhöfen vorbei. Dabei lohnt es sich durchaus, einen Blick in die Höfe zu werfen. Am Nachmittag wird die Moselseite gewechselt, um bei einem Spaziergang auf dem Weinlehrpfad von Trittenheim manch Wissenswertes über die Arbeit der Winzer und die heimischen Rebsorten zu erfahren. Gegen Abend ist das Ziel in Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, erreicht.

3. Tag Neumagen-Dhron – Burg/Reil (53 km)

Nach nur wenigen Kilometern auf dem Rad kommt man in den bezaubernden Weinort Piesport. In einem der netten Cafés, rustikalen Weinstuben oder urigen Straußwirtschaften kann man sich selbst von der Qualität des viel gepriesenen „Piesporter Goldtröpfchens“ überzeugen. Ein nächster Höhepunkt der Tagesetappe ist Bernkastel-Kues. Bei einem Spaziergang durch das historische Städtchen begeistert der Marktplatz mit seinen prachtvollen Fachwerkhäusern. Viel Wissenswertes über den Weinbau in den Steillagen des Moseltals, die Arbeiten rund um den Wein und die verschiedenen Rebsorten erfährt man bei einem anschließenden Rundgang durch das berühmte Weinmuseum von Bernkastel-Kues. Am Nachmittag wird dem Lauf der Mosel weiter gefolgt und dabei werden so berühmte Zeltinger Weinlagen wie Himmelreich, Schlossberg oder Deutschherrenberg passiert. Bevor das heutige Etappenziel in Burg oder Reil nahe Traben-Trarbach erreicht ist, liegt noch das weltberühmte Weinbaugebiet des „Kröver Nacktarsch“ am Weg.

4. Tag Burg/Reil – Pommern (52 km)

Zunächst geht es heute durch das Weinbaugebiet der berühmten Zeller „Schwarze Katz“ nach Bullay. Hier beeindruckt die doppelstöckige Stahlkonstruktion der Moselbrücke, welche Bullay mit Alf verbindet. Nur wenige Kilometer entfernt kommt man durch das malerische Moseldörfchen Beilstein, das den Beinamen „Rothenburg der Mosel“ nicht ganz zu Unrecht trägt. Für Cochem sollte man sich etwas Zeit nehmen und durch die engen Gassen mit ihrer mittelalterlichen Kulisse schlendern. Dabei darf der Besuch der hoch über der Stadt thronenden Reichsburg nicht fehlen. Und man nimmt Platz in der rustikalen Rieslingstub´n. Hier wird zwischen historischem Winzergerät gesessen, um den feinfruchtigen Riesling aus den Cochemer Schieferlagen zu verkosten. Von Cochem ist es nicht mehr weit, bis das heutige Weingut in Pommern erreicht ist.

Birg Eltz5. Tag Pommern – Koblenz (40 km)

Bevor man heute richtig ins Radeln kommt, wird das Moseltal für einen Abstecher zur sehenswerten Burg Eltz, die zu den meistbesuchten Objekten Deutschlands zählt, verlassen. Bei einer interessanten Führung stehen der Rittersaal, die Waffensammlung und die Schatzkammer auf dem Programm. Nach Besichtigung dieser märchenhaft anmutenden Burg geht es zurück an die Mosel und weiter zum geschichtsträchtigen Ort Kobern-Gondorf. Hier wird ein Terrassen-Weingut besichtigt, das seinen Wein fast ausschließlich in Steillagen anbaut, was viel Handarbeit erfordert. Auf den meist kleinen Weinterrassen gedeihen vorwiegend Riesling und Spätburgunder. Danach geht es Mosel abwärts weiter in Richtung Koblenz. Bevor das Deutsche Eck an der Mündung der Mosel in den Rhein erreicht ist, steht noch eine Stippvisite im Weinort Winningen, einem der schönsten Dörfer Deutschlands, auf dem Programm

6. Tag Abreise Koblenz

Wer mit der Bahn zur Winzertour angereist ist, kann nach dem Frühstück von Koblenz aus die Heimreise antreten. Gute Zugverbindungen bestehen vom Bahnhof Koblenz in alle Richtungen. Gäste, die zurück nach Trier möchten, können unseren Rücktransfer nutzen. Mit Gepäck und Fahrrädern werden Sie zum Ausgangshotel zurück gebracht.

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