Deutsches Eck

An dieser Landzunge in Koblenz fließen Mosel und Rhein zusammen. Über Deutschland Grenzen hinaus ist der Treffpunkt der beiden Flüsse bekannt, denn hier liegt auch eine der ältesten deutschen Städte: Koblenz. Seinen Namen verdankt das Deutsche Eck der Ansiedlung des Deutschen Ordens 1216. Aber auch die Stadt Koblenz wurde nach dem Zusammenfluss der beiden Ströme benannt. „Castellum apud Confluentes“ ist der lateinische Namen, der in den ersten Zeugnissen der Stadt erwähnt wird. Aus „Das Kastell bei den Zusmmanefließenden“ wurde später Koblenz. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde das 1891 errichtete Denkmal Kaiser Wilhelms I. von einer Granate der Allierten zerstört. Im Mittelrhein-Museum in Koblenz ist der zerstörte Kopf der Statue noch immer zu besichtigen. 1953 bis 1993 erklärte Theodor Heuss den verbliebenen Sockel zum Mahnmal der deutschen Einheit und errichtete einen Flaggenmast darauf. Nach Bemühungen einer Bürgerinitiative und dank einer großzügigen Privatspende wurde im September 1993 ein neues Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. auf den 13 Meter hohen Sockel gestellt. Das 37 Meter hohe Monument zieht jedes Jahr die Touristen auf neue an.

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