Brückentor in Traben-Trarbach

Schon bei der Ankunft heißt das Brückentor in Traben-Trarbach am südlichen Moselufer die Radfahrer willkommen. Entworfen wurde das Wahrzeichen der Stadt vom Berliner Architekten Bruno Möhring. Obwohl die Brücke 1945 gesprengt und zwei Jahre später wieder aufgebaut wurde, ist das Tor stets unversehrt geblieben. Heute sind in den Räumen ein kleines Café sowie eine Kunstgalerie untergebracht. Mit seinen aufwendig gearbeiteten Ornamenten ist das Brückentor am südlichen Ende der Brücke auch gleichzeitig das Verbindungsglied zwischen den beiden Ortsteilen Traben und Trabach.

Bruno Möhring prägte das Stadtbild von Traben-Trarbach nachhaltig. Neben Oberhausen und Berlin sorgte er auch an der Mosel für viele beeindruckende Bauten im Jugenstil.Der Wohlstand Traben-Trarbachs kam nicht von ungefähr. Denn der Ort mauserte sich im Laufe der Zeit zu einem der wichtigsten Weinhandelszentren  Europas, vergleichbar etwa nur mit dem französischen Bordeux. Die wirtschafliche Prosperität sieht man der Stadt bis heute an. Denn nachdem Möhring neben dem Brückentor auch das heutige Hotel Bellevue fertiggestellt hatte, waren die Winzer der Stadt so sehr von seinen Werken angetan, dass die wohlhabendsten unter ihnen den Großstadt-Architekten damit beauftragen, ihre privaten Villen am Moselufer zu planen.

 

Weitere Informationen zum Jugenstil gibt es auch direkt auf der Internetseite von Traben-Trarbach